In diesem Artikel geht es um die Vorzüge und Annehmlichkeiten zweier aktueller und sehr beliebter Heizprodukte: Der Solar- bzw der Pelletheizung. Beide Produkte kann man derzeit am Markt getrennt kaufen oder in Kombination. Sehr beliebt sind heute auch die Kombination einer Solaranlage mit einer Pelletheizung. Man ist durch zahlreiche Untersuchungen zu dem Ergebnis gekommen, dass neben Wärmepumpen und Gasheizungen auch thermische Solaranlagen
sehr gut mit einer Pelletheizung zusammen kooperieren können. Wie lautet nun aber der konkrete Vorteil der Kombination Solar¬heizung und Pellets.

Die aktuelle Marktlage

Grundsätzlich ist der Markt für Pelletheizungen in den letzten Jahren sehr stark gewachsen. Der Grund dafür liegt zum einen in einem verstärkten Bewusstsein gegenüber unserem Klima und somit einem gesteigerten Umweltbewußtsein der meisten Bürger in Deutschland. Weiters erlebt der Markt aber auch deshalb einen Boom, weil zeitgleich der Markt für Solarthermen im Aufwind ist. Somit handelt es sich um sehr fortschrittliche Energiequellen, die sich auch insgesamt sehr gut miteinander kombinieren lassen.

Vor allem kann man auch von der steigenden Anzahl an Sommertagen profitieren. Dies liegt darin, dass diese Art von Heizung auch durch die Wärmeerzeugung im Sommer profitiert, weil während der heißen Monate im Jahr die Energie gespeichert werden kann. Auch kann man dann parallel heizen, denn so kann sich die Solarheizung abwechseln und zu einem Großteil kann dann entweder die meiste Energie durch die Pelletheizung gewonnen werden oder eben durch die Solaranlage. Nur bei Bedarf springt dann die Pelletheizung ein, was wiederum die Heizkosten enorm reduziert. Man kann auf diese Weise auch den Verbrauch an Pellets um bis zu 30 Prozent reduzieren.

Wie funktionert eigentlich die Pelletheizung?

Grundsätzlich kennt der Markt drei verschiedene Varianten von Heizungssystemen. Die wichtigste Variante aus historischer Sicht ist die vollautomatische oder halbautomatische Pelletheizung. Weiters kennt man den Pelletkaminofen. Ist das System vollautomatisch strukturiert, so wird bei solch einem System die Pellets aus Holz und Sägespänen automatisch mithilfe einer Fördertechnik gewonnen. Ist das System halbautomatisch aufgebaut, so muss man manuell die notwendigen Pellets beschaffen. So werden dann auch je nach Bedarf die Pellets verbrannt und so auch die notwendige Wärme erzeugt.

Wie funktioniert die Kombination von Solarthermie und Pelletheizung?

Bei der Solaranlage wird die Energie primär durch die Sonnenstrahlung gewonnen. Die auf diese Art und Weise gesammelte Energie kann in einem Speicher abgelegt werden. Man kann in idealen Fällen somit das System mit einer Pelletheizung kombinieren. Allerdings braucht man dazu auch einen entsprechenden Kombispeicher.

Die gespeicherte Energie wird dan in weiterer Folge aus dem Pelletheizungssystem in den vorgefertigten Speicher geleitet. In den meisten Fällen gibt es auch eine Steuereinheit, welche auch erkennt, wann die Solarheizung nicht mehr genügend Wärme bereitstellen kann. Damit wird dann sehr verlässlich angezeigt, wann man entweder manuell auf das Pelletsystem umsteigen muss oder man gibt etwas mehr Geld aus und das System erledigt diese Aufgabe von selbst. Man kann aber grundsätzlich davon ausgehen, dass man im Winter selbst die Solaranlage zur Gänze nutzen muss und nicht damit auskommt. Ohne Pellets wird man vielleicht in einem sehr milden Winter auskommen.